Event in Hamburg
geschrieben von Klaus am 11. Mai 2012, Kategorie Allgemein
Am Samstag den 19.Mai ist in Hamburg Brasil Night! In der Fabrik in der Barner Straße 36 präsentieren sich verschiedene Gruppen, unter anderem DaLua und Mestre Maurao, die Samba de Roda spielen ,mal traditionell, mal in modernem Gewand. Für alle aus und der Umgebung von Hamburg eine tolle Gelegenheit einen abwechslungsreichen Abend mit verschiedenen Facetten der brasilianischen Kultur zu erleben. Hingehen!!
Timbra – Top Percussioninstrumente aus Brasilien
geschrieben von Klaus am 8. Mai 2012, Kategorie Events, Instrumente, KALANGO
Auf der Frankfurter Messe wurden die neuen Timbra Instrumente zum ersten Mal außerhalb Brasiliens vorgestellt.
Am Stand konnte man Timbas, Surdos, Cuicas, Pandeiros, Tamborins, Repique de Mão, Caixas, Rebolo und Rocars bestaunen und natürlich auch antesten. Die Verarbeitung aller Instrumente war absolut top, und setzt neue Maßstäbe für Trommeln aus der Sambafamilie. Am meisten Aufmerksamkeit zogen die Timbals auf sich. Es wurden Timbals aus Holz und Alu in verschiedenen Designs gezeigt, mit verchromter oder goldfarbener Hardware, alle ausnahmslos mit 16 Spannhaken. Solch einen knackigen, voluminösen und druckvollen Timbalsound hat man bisher noch nicht gehört, schlichtweg der Hammer.
Die Timbal von Timbra hat beste Chancen den engen Rahmen der brasilianischen Percussion zu verlassen und von den Trommlern in aller Welt endlich als das wahrgenommen zu werden was sie eigentlich ist: eine universelle Handtrommel mit einem breiten Klangspektrum aber mit charakteristischem Sound.
Ob brasilianische, afrikanische oder auch Pop Rhythmen, die Timbal liefert den universellen Sound!
Klasse im Sound und edel in der Optik waren auch die Cuicas
mit verchromter oder goldener Hardware. Eine Surdo mit Holzkesseln und zwei makellosen Naturfellen verlockte zahlreiche Messebesucher zum Ausprobieren. Auch das 3er Set an Surdos mit Alukessel in der in Bahia üblichen Höhe von 40cm zog viele Neugierige an.
Wer die Surdos ausprobierte war angetan vom fetten Sound und dem neuartigen Design.
Unsere erste Bestellung der Timbra Instrumente in Brasilien läuft bereits, und wir hoffen bis Ende Juni eine Vielzahl der Timbra Surdos, Timbals, Cuicas, Caixas und der verschiedenen Pagode Instrumente lagernd zu haben. Wir werden euch auf dem Laufenden halten. Da wir sämtliche Instrumente des Timbra Messestandes übernommen haben, können wir euch in Kürze schon eine kleine Auswahl der Top Percussioninstrumente von Timbra anbieten
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Schlagwörter: Caixa, Cuica, Pandeiro, Rebolo, Repiquede Mão, Rocar, Surdo, Tamborin, Timbal
Sambanale 2012
geschrieben von Thomas am 7. Mai 2012, Kategorie Events
Anfang Juni findet dieses Jahr die dritte Sambanale in Badbergen / Niedersachsen statt.
Mit fünfzehn Sambagruppen, Workshops für Batucada, Samba Reggae, Samba Funk, Samba Tanz und Capoeira, und einem umfangreichen Rahmenprogramm wird dieses Sambafestival sicherlich zu einer Bereicherung der deutschen Sambaszene.
Alle wichtigen Infos gibt´s hier: www.sambanale.de
Kalango wünscht Besuchern, Sambistas und natürlich auch dem Veranstalter ein schönes Festival!
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Schlagwörter: Sambafestival
Timbra – Top Percussion made in Brasil
geschrieben von Thomas am 23. Februar 2012, Kategorie Allgemein
Unter dem Namen “Timbra” wird IZZO auf der Musikmesse 2012 ( 21.-24. März) eine neue Linie von Percussioninstrumenten für höchste Ansprüche vorstellen. Modernes Design und Top Qualität des gesamten Samba Instrumentariums wie Surdo, Pandeiro, Timbal, Repinique und Cuica fallen einem sofort ins Auge.
In Zusammenarbeit mit Top Musikern wurden die Standards für diese Instrumente erarbeitet. Die Rhythmusgruppe von Rumpilezz und von Chiclete com Banana, zwei Topbands aus Salvador/Bahia, gehörten zu den Musikern, die die Prototypen der Trommeln auf Herz und Nieren prüften. Ihre Anregungen und Vorschläge flossen in der Entwicklungsphase in die Gestaltung der Instrumente mit ein. Zum Beispiel ist bei den 14“ x 90 Timbra Timbals, gleich ob mit Holz oder Alukessel, die Ausstattung mit 16 Spannhaken Standard. So lassen sich die für Timbals heute üblichen, extrem hohen Fellspannungen problemlos verwirklichen. Soviel Perfektion wird sicher auch seinen Preis haben, aber die Instrumente der Timbra Linie haben ja auch einiges zu bieten.
Wir werden uns die Instrumente auf der Messe zur Brust nehmen und zeigen euch vorab schon mal ein Foto und einen kleinen Präsentationsfilm – bekommt man nicht sofort Lust die Timbra Instrumente zu spielen!? Mehr dazu nach der Messe!
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Schlagwörter: Cuica, Pandeiro, Repinique, Samba, Surdo, Timbal, Timbra
Funky Timba
geschrieben von Thomas am 22. Februar 2012, Kategorie Events
Timbal Workshop mit Dudu Tucci in Berlin
30.03. - 01.04.2012
Die Timba sticht als knackige Handtrommel aus der Bateria heraus – fordert aber auch eine besondere Beschäftigung mit dem Instrument, will man ihr ganzes Potential ausschöpfen.
Ausgehend von elementaren Grooves wird das Solospiel systematisch erarbeitet und die Grundlagen zum Improvisieren gelegt. Da die Basis dafür immer die Klanqualität ist, wird während des ganzen Workshops auch an den verschiedenen Schlagtechniken gefeilt werden.
Der Schwerpunkt liegt auf modernen Rhythmen – schließlich ist die Timba ein relativ junges Instrument und hat die brasilianische Musik der letzten 20 Jahre mehr inspiriert, als irgendeine andere Trommel.
Anmeldung und weitere Infos gibt es hier.
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Schlagwörter: Dudu Tucci, Timba, Timbal
Sambafotos gesucht!
geschrieben von Thomas am 25. Januar 2012, Kategorie KALANGO
An alle Fotofreaks, die sich gerade in Brasilien rumtreiben:
Kalango braucht neue Fotos von Sambainstrumenten und Cavacos in Aktion.
Die besten Motive kommen meist unverhofft und nicht oft. Deshalb brauchen wir eure Hilfe, und bieten für jedes Foto, das es auf unsere Site schafft einen Einkaufsgutschein im Wert von 50,00 Euro.
Also schickt uns Fotos massenhaft von euren Streifzügen durch die Quadras bzw. von Bloco Afros, Maracatus, Rodas de Samba usw.
Bin gespannt!
Joãosinho Trinta ist tot!
geschrieben von Nana am 19. Dezember 2011, Kategorie Allgemein
Joãosinho Trinta ist tot!
Heute Morgen starb der Carnevalesco Joãosinho Trinta, eine der großen Persönlichkeiten des Carnaval Carioca mit 78 Jahren in seiner Heimatstadt in São Luiz im Bundesstaat Maranhão. Für viele Sambistas war er der „mestre dos mestres“, der Meister aller Meister (Zitat Laila, Direktor der Sambaschule Beija Flor) mit seiner kreativen und innovativen Art den Karneval, das traditionellste und bekannteste aller brasilianischen Feste, zu feiern. Durch seine künstlerische Kreativität und Modernität verhalf er diesem Fest zu der Größe, die es heutzutage hat und in der Welt bekannt machte als dem „maior espetáculo da Terra“, dem größten Spektakel auf Erden.
Ein Carnevalesco ist der künstlerische Leiter einer Sambaschule, sozusagen der Regisseur des Karnevals. Er entwickelt das alljährlich wechselnde Thema seiner Sambaschule und erarbeitet passend dazu Kostüme und allegorische Wagen. Auch der Samba de Enredo, das Lied des Karnevals, wird inhaltlich von ihm bestimmt; im Samba de Enredo wird die Geschichte des Themas erzählt, egal ob es um das Amazonas-Gebiet, die Goldminen aus Minas Gerais oder um berühmte Persönlichkeiten geht.
Joãosinho Trinta, der gebürtig aus dem Maranhão kam, zog nach Rio de Janeiro, um Ballett zu studieren. Nach seinem Studium war er Mitglied des Ballettensembles des Teatro Municipal, mit dem er Opern von brasilianischen und europäischen Komponisten wie Carlos Gomes und Giuseppe Verdi aufführte.
Doch 1961 lernte er die Sambaschulen kennen und kam als Assistent des Carnevalesco zur Sambaschule Salgueiro. Nach einigen Jahren erfolgreicher Arbeit als Assistent wurde er 1973 als Carnevalesco angestellt und gewann 1974 und 1975 gleich zweimal hintereinander. Seine Desfiles sind durch Accessoires geprägt, die Reichtum und Luxus darstellen. Mit folgendem berühmt gewordenen Satz charakterisierte er sein Werk sehr passend:
“O povo gosta de luxo; quem gosta de miséria é intelectual”.
“Das Volk mag Luxus, wer die Misere mag, das sind die Intellektuellen”
Als er später zu Beija-Flor wechselte heimste er auch dort etliche Titel ein und machte die vormals unbekannte Schule zu einer der großen Favoriten. Am bekanntesten wurde allerdings ein Desfile, mit dem er keinen Titel holte, sondern große Polemik hervor rief. Und zwar nicht mit Luxus und Glanz, sondern genau mit dem Gegenteil. Mit allegorischen Wagen voller Müll und Armut, Figuren von Ratten und Geiern und vor allem einem Abbild von Christus wie auf dem Corcovado landete die Sambaschule Beija-Flor 1989 vor Gericht. Noch vor dem Karneval verbot die Kirche mit Hilfe des Gerichts das Abbild von Christus an Karneval. Joãosinho Trinta überzog daraufhin die riesengroße Christus-Figur mit einer schwarzen Plane und schrieb darauf: „mesmo proibido, olhai por nós“ („selbst verboten, schaut her zu uns“).
Auch wenn er dieses Jahr nicht den Titel holte, so wurde dieses Desfile doch berühmt.
Übrigens, als Viradouro mit seinem bekannten Funk-Break 1997 das einzige Mal Meister wurde, war – natürlich – Joãosinho Trinta der Carnevalesco.
Beim nächsten Karneval, im Februar 2012, plante Beija-Flor Joãosinho Trinta auf einem seiner allegorischen Wagen zu ehren, da ihr Thema “São Luís – Maranhão” sein wird. Eigentlich sollte er als Ehrengast dabei sein….
Viele Sambaschulen werden Joãosinho Trinta an diesem Wochenende voller Proben würdigen als eine der wichtigsten Personen für die Entwicklung der Sambaschulen, ihre künstlerische Gestaltung und ihre phantasievollen visuellen und inhaltlichen Qualitäten.
Selbst der Bürgermeister von Rio de Janeiro, Eduardo Paes, hat drei Tage Staatstrauer ausgerufen, um diesen genialen Künstler zu ehren.
Mit einem Zitat vieler Sambistas Cariocas möchte ich enden.
“Joãosinho fará falta ao mundo do samba.”
Joãosinho wird der Welt des Sambas fehlen!
Size doesn´t matter?
geschrieben von Thomas am 14. Dezember 2011, Kategorie Instrumente
Diese gerne diskutierte Frage betrachten wir mal anders: Groß ist nicht unbedingt besser. Jedenfalls dann nicht, wenn es sich um Schlägel handelt und wenn die Dobra Surdo mit diesen Schlägeln gespielt werden soll. Wir haben einen Schlägel in unser Sortiment aufgenommen, der speziell für die Dobra Surdo entwickelt worden ist. Der Kopf etwas kleiner und der Griff etwas dünner. Der Schlägel ist somit natürlich auch leichter und hat dabei eine hervorragende Balance. Für ein knackiges Attack sorgt ein besonders harter Kopf. Also antesten und abrollen….
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